Archiv der Kategorie: Erste Mannschaft

Rückrundenauftakt gegen Rheintal

Der SVN startet am Sonntag beim SV Rheintal in die Rückrunde. Die Nöggenschwieler hatten gegen den Aufstiegsfavoriten in der Vorrunde eines ihrer besten Spiele gezeigt, wenn auch eine knappe Niederlage das Ergebnis war. Allerdings konnte man feststellen, dass der SV Rheintal sich seitdem kontinuierlich gesteigert hat und nach anfänglichen Startschwierigkeiten nun souverän am oberen Spektrum der Tabelle zu finden ist. Die Vorzeichen sind daher sicher nicht die gleichen, wie zu Beginn der Runde. Die Rheintaler werden allerdings wohl nicht vergessen haben, wie knapp sie in Nöggenschwiel an einem Punktverlust vorbeigeschrammt sind.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief beim SVN, wie fast immer, recht unvorteilhaft. Ein normaler Trainingsbetrieb war wegen des Schnees größtenteils nicht möglich. Während die Trainingsplätze im Tal weitestgehend schneefrei geblieben sind, hat es den SVN gleich mehrfach eiskalt erwischt. Zuletzt wurde Trainer Mike Krüger am Dienstag von knapp 15 cm Neuschnee auf dem Hartplatz überrascht, während bei ihm in Lauchringen keine Flocke liegen blieb. Dennoch zeigte sich der Trainer zufrieden mit der Vorbereitung. Der rege Trainingsbesuch und vor allem das Engagement seiner Spieler stimmten Krüger zuletzt positiv. In den drei Testspielen waren teilweise gute Ansätze zu sehen. Gegen Bezirksligist Erzingen verlor man zwar deutlich, der SVN zeigte allerdings eine ansprechende Leistung, insbesondere angesichts der Tatsache, dass man bis dahin noch nicht wieder mit Ball trainiert, sondern nur einige Laufeinheiten absolviert hatte. Gegen Dachsberg tat sich der SVN auf dem Eschbacher Kunstrasen dagegen schwerer und unterlag entsprechend mit 0:1. Gegen den SV Stühlingen brauchten die Nöggenschwieler ein paar Minuten um sich an den tiefen und seifigen Untergrund zu gewöhnen, beherrschten dann aber die Partie und konnten letztlich auch als Sieger vom Feld gehen.

Der Kader, den Mike Krüger am Sonntag zur Verfügung hat, ist bis auf wenige Ausnahmen wieder voll. Sami Kaiser fehlt noch länger. Ob und wann er wieder spielen wird, ist noch nicht sicher. Andi Leber, der in der Vorrunde nicht gespielt hat, ist zurück und wird die Abwehr verstärken. Dafür fehlt „Steppke“ Villinger in der Defensive. Er ist einer der wenigen, der bislang alle Spiele absolviert hat. Die Studenten, Marius Schulz und Marius Zipfler, sind dafür im Moment am Start und könnten in den nächsten Wochen eine wichtige Rolle spielen. Vor allem aber die Rückkehr von Stefan Zanotti, der nach seinem Motorradunfall fast die ganze Vorrunde ausfiel, wird dem SVN zusätzliche Optionen eröffnen. Auch Kiri Penelli ist wieder fit und hat sich von seiner Muskelverletzung erholt.

Viel zu verlieren hat der SVN am Sonntag nicht. Der Klassenerhalt entscheidet sich für die Nöggenschwieler nicht in Rheintal. Die wichtigen Spiele, gegen die direkte Konkurrenz, kommen erst in einigen Wochen. Dennoch ist es für Krügers Team wichtig, ein positives Erlebnis mitzunehmen, so wie es das Spiel gegen Rheintal zum Saisonbeginn schon war. Gegen Rheintal hat der SVN die letzten Jahre allerdings zumeist nur wenig geholt. Der letzte Punktgewinn datiert im Jahr 2011. Damals war es ein 3:3, allerdings auf heimischem Rasen. Die letzten Punkte in Rheintal sind so lange her, dass die Statistik sie nicht mal mehr explizit aufführt. Damals stand als Trainer noch ein gewisser Giuseppe Pavano an der Linie und Rheintal war frisch aus der Kreisliga B aufgestiegen.

Die 1. Mannschaft würde sich sehr über euer reges Erscheinen und eure Unterstützung freuen.

(Bild: Quelle Südkurier)

Testspiel in Stühlingen

Die 1. Mannschaft gewinnt ihr letztes Testspiel vor dem Rückrundenauftakt. Gegen B-Ligist Stühlingen siegt die Mannschaft von Mike Krüger mit 3:1. Torschützen für den SVN waren Stefan Zanotti (2x) und Zeno Zanotti.

Nächste Woche ist der SVN in Rheintal zu Gast und versucht an die erfolgreiche Vorrunde anzuknüpfen.

Niederlage gegen Wutöschingen

Für die 1. Mannschaft gibt es im Heimspiel gegen den Tabellenführer nichts zu holen. Der SVN geht mit einer deutlichen 0:4 Niederlage aus der Partie.

Die Gäste legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und drückten den SVN in die eigene Hälfte. Entlastung kam so gut wie keine. Daniel Bächle, der angeschlagen in die Partie gegangen war, konnte als alleinige Spitze nur wenig gegen die gut stehende Verteidigung des Tabellenführers ausrichten. In der ersten Hälfte konnte der SVN allerdings den Schaden begrenzen. Die Gäste wurden zunehmend nervös und versuchten es meist mit brachialen Mitteln. Daniel Karthan und seine Vorderleute konnten die Versuche der Wutöschinger aber zumeist klären. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff brachte Wutöschingens Bischoff einen langen Einwurf vor das Tor. Patrick Budde ließ den Ball im Getümmel über den Scheitel gleiten und netzte zum 0:1 ein.

Der SVN war bedient, angesichts des späten Gegentores so knapp vor der Pause, zumal Daniel Bächle nur einen Augenblick vorher den Ball per Kopf an den Pfosten der Wutöschinger gewuchtet hatte. Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck nochmals und der SVN geriet zunehmend ins Wanken. Gegen die tiefstehende Sonne spielend, hatte der SVN Probleme, die langen Bälle ordentlich zu klären und die Gäste kamen mehr und mehr in Tornähe. Niko Bischoff legte sich zehn Minuten nach dem Seitenwechsel den Ball an der Strafraum-Linie zum Freistoß zurecht und jagte die Kugel in die Maschen. Beim SVN war anzumerken, dass nach dem Treffer die Spannung weg war und es in der folgenden Zeit nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Nach einem Ballverlust im Zentrum stand plötzlich Wutöschingens Sangiorgio frei vor Daniel Karthan und erhöhte auf 0:3. Der SVN wechselte auf den Flügeln und in der Spitze und kam danach ein wenig besser in die Partie, Chancen blieben allerdings aus. Die Wutöschinger machten es besser. Dennis Dercho zog aus 25 Metern ab und sein Schuss landete unhaltbar im Winkel.  Daniel Karthan verhinderte mit einer glänzenden Parade das 0:5 nach einem Freistoß. Die Gäste nahmen danach etwas den Fuß vom Gas und ließen die Partie ruhig zu Ende gehen.

Dem SVN fehlt derzeit der nötige Punch, nicht nur um mit einem Gegner wie Wutöschingen mithalten zu können, sondern um allgemein wieder in die Spur zurück zu finden. Am Samstag ist der SVN zu Gast in Ühlingen bei der SG Schlüchttal. Gegen den direkten Konkurrenten zählen nur Punkte, denn die Luft nach unten wird dünner. Die Verfolger holen mehr und mehr auf und haben nun, kurz vor der Winterpause, ihre beste Phase.

Aufstellung, Tore, Wechsel

Unentschieden in Waldhaus

Der SVN bleibt im Derby gegen den SV Waldhaus hinter den eigenen Erwartungen zurück und trennt sich in einem intensiven aber fairen Spiel mit 1:1.

SVN-Coach Mike Krüger konnte gegen den Nachbarn aus Waldhaus wieder auf einen breiteren Kader bauen. Mathias Leber und Marius Zipfler waren wieder am Start und spielten gleich von Beginn an. Der Trainerwechsel bei Waldhaus, unter der Woche, so ahnte Krüger, würde beim Gegner sicher die ein oder anderen Kraftreserven hervorlocken. Mit einer defensiven Grundhaltung sollten die Gastgeber herausgelockt werden, um mit schnellen Kontern selbst für Gefahr zu sorgen.

Der SVN verpasste allerdings erneut die Anfangsphase und brauchte einige Minuten, um sich auf den Gegner einzustellen. Waldhaus versuchte es zumeist über die offensiven Außenspieler und hatte nach einer Viertelstunde Erfolg. Johannes Bächle nutzte einen Stellungsfehler auf der rechten Seite des SVN, zog alleine Richtung Tor und vollendete zur frühen Führung für Waldhaus. Marc Gehringer, der den verletzten Daniel Karthan vertrat, hatte keine Abwehrchance. Der SVN wachte nach dem Paukenschlag auf und erspielte sich mehr Anteile. Auch die Nöggenschwieler versuchten es nun über die Außen und erspielten sich in der Folge gute Möglichkeiten. Mathias Leber, Manuel Tröndle, Stefan Jehle und Benni Weiler hatten beste Chancen, den Ausgleich herzustellen. Bis zur Pause verpasste der SVN es allerdings, aus der Überlegenheit, die man sich erspielt hatte, auch Kapital zu schlagen.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Der SVN kam zu guten Gelegenheiten, aber auch die Gastgeber lauerten auf Fehler um schnell zu kontern. Nach 70 Minuten war es dann doch der SVN, der in Person von Kiri Penelli den Treffer erzielte. Penelli schaltete nach einer Ecke am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Bei den Gastgebern machte sich am Ende die Ermüdung bemerkbar. Der SVN drückte nun und spielte auf Sieg. Daniel Bächle verzog aus guter Position, zudem vergab Benni Weiler knapp. Maxi Lais jagte das Leder knapp über die Latte und Markus Tröndle nutzte seine Gelegenheit ebenfalls nicht konsequent aus. Marc Gehringer, im Tor des SVN hatte dagegen weniger zu tun. Die Gäste kamen zwar mehrfach gefährlich bis in Tornähe, zumeist konnte der SVN aber klären, bevor es zu brenzlig wurde. Die Gastgeber schaffte es am Ende, den Spielstand über die Zeit zu bringen.

Im Vorfeld war klar, dass Waldhaus über den Kampf und den Einsatz kommen würde. Dennoch ließ sich der SVN wieder überraschen und benötigte 15 Minuten um aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen. Auch in der Folge hatte der SVN Probleme, das Spiel nach vorn ordentlich zu gestalten. Zu wenig Bewegung, zu viele Ballverluste und der mangelnde Zug zum Tor bremsten die Bemühungen des SVN immer wieder aus. Chancen, das Spiel sogar deutlich zu gewinnen, waren letztlich zu Genüge da, dennoch bedarf es erneut einer Steigerung, angesichts der Aufgaben der kommenden Wochen. Mike Krüger zeigte sich nach dem Spiel zwiegespalten: „Im Voraus wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen.“ Angesichts der Vielzahl guter Möglichkeiten, die seine Mannschaft liegen ließ, könne man am Ende aber nicht zufrieden sein.

Nächste Woche ist der Tabellenführer Wutöschingen zu Gast. Die Wutachtäler wurden zuletzt in ihrem Lauf gebremst und verloren zuhause gegen Laufenburg mit 0:2. Der SVN steht personell wieder besser da. Stefan Zanotti und Marian Scherer sind wieder im Training und sind wohl noch vor der Winterpause wieder einsatzbereit. Dennoch macht das Personal dem Trainer sorgen. Viele sind angeschlagen und laborieren an Muskelproblemen, Entzündungen und anderen Beschwerden herum. Fünf Punkte sollten vor dem Winter noch her, ansonsten wird das Polster nach unten immer dünner. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen muss sich der SVN gegen den Tabellenführer allerdings deutlich verbessern, will man nicht mit leeren Händen dastehen.

Aufstellung, Tore, Wechsel

(Bild: Quelle Südkurier)

 

Niederlage gegen Laufenburg

Für den SVN gab es am vergangenen Wochenende nichts zu ernten. Die Zweite verlor ihr Auswärtsspiel gegen den VFB Waldshut II auf dem Waldshuter Kunstrasen, nach zuletzt starken Vorstellungen, deutlich mit 4:1. Und auch die Erste bekam von der Laufenburger Reserve eine Lehrstunde in Sachen Fußball geboten und muss sich ebenfalls mit 1:4 geschlagen geben.

Die Erste ist nach den tollen Spielen der letzten Wochen nun endgültig von der Realität eingeholt worden. Woche für Woche schrumpft der Kader. Die Wehwehchen und Ausfälle mehren sich und die Personaldecke dünnt sich zunehmend aus. Was sich zuletzt mehr und mehr im Training verdeutlichte, schlägt sich nun auch in der Praxis nieder. Gegen Laufenburg II musste Coach Krüger erneut den Baukasten herausholen und an der Aufstellung basteln. Um zumindest nach außen hin wettbewerbsfähig zu erscheinen ließ Krüger die Bank unter anderem mit verletzten Spielern auffüllen. Zudem holte er sich Hilfe bei Zweite-Coach Simon Boll.

Die Gäste aus Laufenburg zeigten von Beginn weg, dass ihre Ambitionen nicht mit der derzeitigen Tabellensituation übereinstimmen. Nachdem Laufenburgs Trainer Wasmer unter der Woche gehörig aufgeräumt hatte, bekam der SVN den ganzen angestauten Frust der Gäste zu spüren. Die Landesliga-Reserve spielte ihre personelle Klasse hervorragend aus und ließ den Ball gekonnt laufen. Insbesondere im Zentrum fanden die Nöggenschwieler keine Bindung an Ball und Gegner und liefen fortlaufend nur hinterher. Die Führung zum 0:1 durch Dokuzkardes nach 20 Minuten war entsprechend mehr als verdient. Danach wachte der SVN zumindest kurzzeitig auf und hielt besser dagegen. Benni Weiler jagte den Ball aus 25 Metern an die Latte. Die Gäste wurden in dieser Phase leicht nervös und der SVN nutzte dies sofort aus. Daniel Bächle sorgte nach einer halben Stunde für den Ausgleich. Im Gegensatz zu den letzten Wochen, bestrafte sich der SVN allerdings durch einen unnötigen Lapsus selbst. Einen Abpraller von Keeper Karthan wusste die Nöggenschwieler Verteidigung nicht entscheidend zu verarbeiten und Laufenburgs Weinert nutzte die gebotene Gelegenheit zur erneuten Führung für die Gäste. Nur zwei Minuten später war es erneut Dokuzkardes, der von der Strafraumgrenze per Volley auf 1:3 erhöhte.

Nach der Pause machten die Gäste weiter das Spiel und nutzen ihre Überzahl im Zentrum gekonnt aus um den SVN für sein teils zu behäbiges Umschaltspiel zu bestrafen. Dokuzkardes legte nach 55 Minuten auf Dittmar auf, der zum 4:1 vollendete. Auch in der Folge hatten die Gäste noch Möglichkeiten, den Spielstand zu erhöhen. Erst rund 10 Minuten vor dem Ende nahmen die Laufenburger etwas den Fuß vom Gaspedal und der SVN konnte sich Luft verschaffen. Daniel Bächle und Maxi Lais hatten Großchancen, um den Anschluss herzustellen, vergaben beide allerdings.

Dem SVN fehlt es gegen die Laufenburger Reserve an zu vielem, als dass ein glücklicher Moment das Ganze zu Gunsten der Nöggenschwieler hätte wenden können. Die Gäste spielten starken Fußball, waren beweglicher, zielstrebiger und hatten in den meisten Situationen Lösungen parat. Der SVN zeigte sich zu einseitig, versuchte immer wieder Bächle in der Spitze in Aktion zu setzen. Die Laufenburger hatten den Braten schnell gerochen und hatten sich auf die Spielweise eingestellt. Auf den Außenbahnen und im Zentrum fehlte beim SVN allerdings die Durchschlagskraft, um spielerisch zum Erfolg zu kommen.

Nächste Woche ist der SVN zu Gast beim Nachbarn aus Waldhaus. Das Derby verspricht eine heiße Angelegenheit zu werden, zumal die Waldhauser mit dem Rücken zur Wand stehen. Der SVN wird wieder mit den Personalengpässen zu kämpfen haben. Zu den bereits Fehlenden gesellt sich eine länger werdende Liste von Angeschlagenen, darunter auch Weiler und Karthan, deren Einsatz noch fraglich ist. Für den SVN geht es neben den Punkten natürlich auch um viel mehr, will man doch das Derby nach langer Zeit endlich mal wieder für sich entscheiden.

Aufstellung, Tore, Auswechslungen

(Bild: Quelle Südkurier)

Sieg gegen FC Hochrhein

Wenn es läuft, dann gewinnt man halt auch mal so ein Spiel. Gegen Bezirksliga-Absteiger Hochrhein kommt die Elf von Coach Mike Krüger in der Anfangsphase zunächst gehörig unter die Räder, sichert sich aber letztlich durch eine geschlossene Leistung  doch unerwartet drei Punkte.

Krüger muss erst mal erschrocken sein, als er am Sonntag Morgen nach seinem Kurzurlaub in Wien auf sein Handy geschaut hat. Mathias Leber meldete sich verletzungsbedingt ab und Stefan Jehle war auf Verkaufsshow in Italien und wusste nicht, ob es ihm rechtzeitig zum Spiel reicht. Zu dem derzeit ohnehin schmalen Kader also zwei erneute Ausfälle. Dafür kehrten Maxi Lais und Kiri Penelli in den Kader zurück.

Der SVN verpasste die Anfangsphase komplett. Die Gastgeber machten von Beginn an Druck und konnten sich ein ums andere Mal in Richtung SVN-Tor durchsetzen. Daniel Karthan hatte alle Hände voll zu tun um seinen Kasten sauber zu halten. Der SVN hätte sich nicht beschweren dürfen, wäre er nach 10 Minuten bereits mit 2:0 oder gar höher zurückgelegen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten gewann der SVN dann allerdings zunehmend Sicherheit und schaffte es, Ball und Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Im Spielaufbau fand Krügers Team über die Außenpositionen mehr Lücken, fand aber nur wenig Möglichkeiten für den Abschluss. Die Gastgeber versuchten den Druck aufrecht zu erhalten, gaben dafür aber Räume in der Defensive preis, so dass der SVN Platz fand um zu kontern. Daniel Bächle hatte nach einer Vorlage von Benni Weiler die Chance zur Führung, verzog aber knapp. Kurz vor der Pause setzte Bächle sich dann gekonnt durch, legte quer auf Weiler, der sah den mitgeeilten Penelli, der wiederum zum 0:1 verwandelte.

Nach der Pause bestimmte der SVN weitestgehend das Geschehen. Den Gastgebern fiel nichts mehr ein, die nun gut stehenden Nöggenschwieler zu knacken. Stefan Jehle kam sozusagen direkt von der Autobahn für Hannes Walde in die Innenverteidigung. Beiden Teams war anzumerken, dass der erste Durchgang Kraft gekostet hatte. Bis kurz vor dem Ende nutze der SVN aber die Räume besser und kam durch Weiler, Bächle und Zipfler zu weiteren Abschlüssen. Weilers Freistoß und ein Kopfball von Bächle landeten am Aluminium, Zipflers Kopfball wurde von Hochrheins Schlussmann pariert. In der Schlussphase warfen die Hausherren nochmals alles nach vorn und drängten auf den Ausgleich. Daniel Karthan konnte sich erneut auszeichnen und hielt letztlich die Punkte für den SVN fest.

Der SVN nimmt die drei Punkte sicher etwas unerwartet und auch nicht unbedingt verdient mit nach Hause. Der miserable Start hätte dem Team von Mike Krüger fast das Spiel gekostet und nur einem starken Karthan und einem inkonsequenten Gegner ist es zu verdanken, dass die Nöggenschwieler nach einer Viertelstunde überhaupt noch im Spiel waren. Dann aber machte es der SVN gewohnt suverän, ließ wenig zu und nutzte seine Konter-Möglichkeiten.

Nächste Woche ist die Reserve des SV Laufenburg zu Gast in Nöggenschwiel. Die Laufenburger sind aktuell eine Wundertüte, immer in der Lage, einen deutlichen Sieg einzufahren, aber auch immer wieder mit unerwarteten Niederlagen. Beim SVN wird nun wichtig sein, nicht noch mehr Ausfälle zu haben, denn das Eis wird langsam mehr als dünn. Mit 19 Punkten steht der SVN exzellent da, aber die Abstände sind eng und es sind noch sechs Wochen bis zur Winterpause. Es ist daher wichtig, dass das Punkte-Polster weiter zunimmt, ehe es in die heiße Phase geht. Der SVN muss sich im Klaren sein, dass in den nächsten Wochen nicht wieder solche Geschenke verteilt werden, wie gegen Hochrhein, sondern dass es eben 90 Minuten vollster Konzentration bedarf, wenn man am Ende nicht leer ausgehen will.

Aufstellung, Tore, Wechsel

Bericht des Südkurier vom 19.10.2015

(Bild: Quelle Südkurier)

Niederlage in Lauchringen

Der SV Nöggenschwiel kann seine Serie leider nicht weiter fortsetzen und verliert im Auswärtsspiel am Freitagabend gegen den SC Lauchringen verdient mit 2:1.

Coach Mike Krüger zeigte sich vor der Partie zuversichtlich, obwohl er wegen der Abwesenheit von Kiri Penelli die Defensive geringfügig umstellen musste. Stefan Jehle kehrte nach Krankheit zurück und übernahm im Abwehrzentrum neben Robert Villinger. Ansonsten gab es für Krüger wenig Grund etwas zu ändern, nach den Siegen gegen Weizen und Eggingen.

Der SVN fand allerdings in der ersten Hälfte nur schlecht in die Partie. Die Gastgeber zeigten sich aggressiver und angriffslustiger und bestimmten das Geschehen von Beginn an. Nach nur fünf Minuten schloss Lauchringens Zimmermann einen Spielzug über die rechte Seite zum 1:0 ab. Stefan Villinger musste in der Folge eine Kopfballabwehr vom eigenen Mann von der Linie kratzen und ein Freistoß von Lauchringens Marinaro landete am Pfosten. Der SVN fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt. Die Gastgeber setzen auf Manndeckung gegen Bächle und Weiler und hatten damit auf dem für den SVN ungewohnten und ungeliebten Kunstrasen Erfolg. Der SVN kam zu keinen nennenswerten Chancen und machte dazu den Fehler, sich trotz des Rückstandes weiterhin weit zurückzuziehen und den Gegner das Spiel machen zu lassen.

Nach dem Seitenwechseln stellte Krüger dann um und brachte Marius Zipfler auf dem linken Flügel. Der SVN wagte nun ein wenig mehr und störte den Gegner zunehmend in deren Hälfte. Die Lauchringer blieben durch schnelle Vorstöße gefährlich. Lettieri hatte die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte aber am starken Schlussmann Daniel Karthan. Auch in der Folge blieben die Hausherren gefährlicher. Manuel Tröndle wusste sich nach einem vertändelten Ball im Strafraum nun noch mit einem Foul zu helfen und der Unparteiische entschied auf Strafstoß für die Gastgeber. Manuel Schätzle erhöhte 20 Minuten vor dem Ende auf 2:0. Der SVN übernahm von da an das Geschehen. Die Gastgeber zogen sich weit zurück und versuchten den Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Erst jetzt fanden die Nöggenchwieler die Mittel, den Gegner unter Druck zu setzen. Bächle, Weiler und Schultz hatten gute Gelegenheiten zu verkürzen, ehe Bächle im Strafraum gelegt wurde. Robert Villinger verwandelte 10 Minuten vor dem Ende zum 2:1. Die Hausherren kamen nun zunehmend aus dem Tritt, der SVN verpasste es aber, seine Überlegenheit in Zählbares umzuwandeln. Der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Der SVN muss sich in Lauchringen letztlich verdient geschlagen geben. Zu spät hat das Team von Mike Krüger die nötige Courage gezeigt und den Gegner unter Druck gesetzt. Für den SVN bleibt die Erkenntnis, dass für ganz oben doch die Konstanz fehlt und das die Nöggenschwieler auf dem Kunstrasen in Lauchringen nicht punkten können.

Nächste Woche geht es nach Stetten zum Absteiger Hochrhein. Die Nöggenschwieler haben nun Zeit, den Kopf wieder frei zu bekommen und sich auf die Stärken zu konzentrieren, die der Garant für den Erfolg der letzten Wochen waren.

Aufstellung, Tore und Auswechslungen

Heimsieg gegen Eggingen

Der Höhenflug des SVN hält an. Mit einem deutlichen 4:1 Heimsieg gegen den SV Eggingen erhöht der SVN sein Punktekonto auf 16 Zähler aus acht Spielen und übernachtet damit auf Rang 2 in der Tabelle.

Mike Krüger hatte wenig Grund viele Änderungen vorzunehmen im Vergleich zum 2:0 Sieg gegen Weizen. Stefan Jehle fehlte mit einem Infekt, dafür kehrte Marius Schultz in die Startelf zurück, der in der Vorwoche noch gefehlt hatte.

Der SVN legte erneut mit einem Paukenschlag los. Benni Weiler schlenzte das Leder nach gerade mal fünf Minuten aus 18 Metern ins rechte Eck. Die Gäste erholten sich allerdings schnell vom frühen Schock und spielten vor allem in der Offensive ihre Routine aus. Spielmacher Jochen Amann nutzte einige freie Räume im Zentrum um seine Stürmer in Szene zu setzen. Robert Gantert nötigte Keeper Karthan mit einem trockenen Schuss sein ganzes Können ab. Bis zur 35 Minute waren die Gäste die aktivere Mannschaft. Der SVN fand noch nicht richtig in die Partie und erspielte sich keine nennenswerten Möglichkeiten. Daniel Bächle stand dann allerdings nach einem Eckball goldrichtig und drückte die Kugel aus dem Gedränge heraus über die Linie. Benni Weiler legte nur kurz darauf zum 3:0 nach. Er verwertete eine Bächle-Vorlage nach einem der wenigen sehenswerten Spielzüge zum vorentscheidenden 3:0.

In der zweiten Hälfte war dann der SVN zunehmend am Drücker. Die Gäste mussten umstellen und verloren so deutlich an Durchschlagskraft in der Offensive. Der SVN konnte das Spiel ruhiger angehen, mit einer soliden Führung im Rücken. Vor allem im Zentrum fanden die beiden 6er immer besser ins Spiel und insbesondere Marius Schultz konnte die Angriffe des SVN mehr und mehr gestalten. Der Treffer zum 4:0 durch Daniel Bächle war die logische Konsequenz. Michael Ebi setzte Bächle auf der rechten Seite in Szene, der zog aus 20 Metern ab und jagte den Ball in die Maschen. Die Gäste gaben sich danach ein Stück weit auf, kamen aber durch Joos zum Ehrentreffer, der nach einer Flanke mit dem Kopf zur Stelle war. In den letzten Minuten war es aber der SVN, der das Ergebnis um ein oder zwei Tore hätte nach oben Schrauben müssen. Zeno Zanotti, Stefan Villinger, Weiler und Bächle hatten allesamt hervorragende Möglichkeiten, ließen diese aber liegen.

Coach Mike Krüger fand nach der Partie lobende Worte für den Einsatz seiner Elf, aber auch wieder Punkte, die es für die Zukunft zu verbessern gilt. „Unsere 6er haben in der ersten Hälfte in der Defensive nicht gut mitgearbeitet“, wusste Krüger zu bemängeln. Im zweiten Durchgang sei allerdings dann eine deutliche Steigerung zu sehen gewesen.

Der SVN macht dort weiter wo er aufgehört hat. Die Heimstärke, das nötige Glück im Abschluss, sowie starke Defensivleistungen sichern dem SVN derzeit den Erfolg. Am Freitag den 09. Oktober ist der SVN zu Gast in Lauchringen. Die Lauchringer kommen immer besser in Fahrt. Mike Krüger wird auf Kiri Penelli verzichten müssen, der in den Urlaub fährt. Dafür wird Marius Zipfler wieder mit dabei sein. Mit jedem Sieg nimmt der Druck ab, dennoch fährt der SVN mit dem Ziel nach Lauchringen, gleich wieder nachzulegen und zumindest einen Punkt mitzunehmen.

Aufstellung, Tore, Wechsel

Artikel des Südkurier vom 02.10.2015

(Bild: Quelle Südkurier)

Heimsieg gegen Weizen

Nach den verschenkten Punkten im Spiel gegen Grießen holt sich der SVN im Heimspiel gegen Aufsteiger Weizen einen verdienten Dreier.

Mike Krüger musste im Gegensatz zur Vorwoche auf drei Akteure verzichten. Sammi Kaiser ist noch im Krankenhaus, Marius Zipfler und Marius Schultz fehlten aus privaten Gründen. Auf der anderen Seite hatte Weizens Coach Christoph Fluck mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Auch er musste auf nominelle Stammkräfte verzichten.

Der SVN beherrschte das Geschehen im ersten Durchgang weitestgehend, ohne allerdings ein Feuerwerk abzubrennen. Die Gäste ließen den Ball in der eigenen Defensive gut laufen, in der Vorwärtsbewegung war dann aber zumeist kein Durchkommen gegen die kompakt stehende Nöggenschwieler Defensive. Nach 20 Minuten setzte der SVN das erste richtige Ausrufezeichen. Robert Villinger gewann ein Kopfballduell in der Abwehr, das Leder landete bei Benni Weiler, der wiederum Zano Zanotti bediente. Der tankte sich über rechts in den Strafraum durch und jagte die Kugel mit links unter die Latte.  Auf Seiten der Gäste setzte sich Christoph Faul einmal gegen Kiri Penelli durch, sein Schuss landete aber deutlich über dem Tor im Fangnetz. Der SVN spielte bestimmt weiter, ohne allerdings großen Druck auszuüben. Fünf Minuten vor der Pause bediente Penelli Stefan Villinger auf dem linken Flügel. Der legte auf Bächle in der Mitte auf, der zum 2:0 vollendete.

Nach der Pause flachte die Partie zusehends ab. Der SVN tat nur noch das Mindeste, um die Führung zu verwalten. Die Gäste hatten weiterhin Schwierigkeiten, zum Abschluss zu kommen. Manuel Scherble schaffte es einmal hinter die Defensive des SVN, sein Versuch landete aber in den Händen von Keeper Daniel Karthan. Auf der anderen Seite hatte Daniel Bächle die Chance nachzulegen. Sein Schuss wurde allerdings von Weizens Schlussmann Simanowski geklärt. Zehn Minuten vor dem Ende setzte sich Daniel Bächle stark gegen die Defensive der Gäste durch und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Bächle trat selbst zum Strafstoß an, setzte die Kugel aber an den Pfosten. Die Zweite Hälfte blieb danach weiterhin arm an Highlights und der SVN konnte die Führung ohne Probleme über die Runden bringen.

Coach Mike Krüger war nicht zufrieden mit der Gesamtleistung, konnte sich dennoch über die drei Punkte freuen. „Letzte Woche haben wir ein klasse Spiel gezeigt und verloren, heute war es nicht so gut und wir haben gewonnen“, fasste Krüger das Geschehnis zusammen. Zum Donnerstag, für das Spiel gegen Eggingen, müsse allerdings eine deutliche Steigerung her, wenn man die Punkte zuhause behalten wolle.

Mit 13 Zählern hält der SVN sich im oberen Tabellen-Drittel und baut den Vorsprung zu den Abstiegsplätzen aus. Am Donnerstag ist Eggingen zu Gast in Nöggenschwiel. Die Egginger haben nach schwachem Start einen Lauf und sind derzeit sicher einer der unbequemsten Gegner. Der SVN wird sich deutlich mehr ins Zeug legen müssen, um gegen die Wutachtäler etwas zu holen.

Aufstellung, Tore, Wechsel

(Bild: Quelle Südkurier)

SVN empfängt Weizen und Eggingen

Am Sonntag ist der FC Weizen zu Gast in Nöggenschwiel. Der Aufsteiger hat zuletzt zu überzeugen gewusst und der SVN wird sich ordentlich strecken müssen um gegen die kampfstarken Gäste aus dem Wutachtal zu bestehen.

Am Donnerstag empfängt der SVN dann den SV Eggingen. Wegen des Wiesn-Besuchs einiger Spieler wurde die Partie vorverlegt. Die Egginger haben einen Lauf und konnten sich nach schwachem Start bis auf den zweiten Platz vorarbeiten.

Schwer wiegt der Ausfall von Kapitän Sammi Kaiser. Nach seinem Arbeitsunfall liegt er noch immer im Krankenhaus, befindet sich aber auf dem Wege der Besserung. Die Mannschaft, der ganze Verein und alle Unterstützer wünschen gute Besserung und eine schnelle Rückkehr.

(Bild: Quelle Südkurier)