Heimsieg gegen Hochrhein

Der SVN holt im Heimspiel gegen den FC Hochrhein drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und baut seine starke Heimbilanz weiter aus.

Coach Mike Krüger musste im Gegensatz zur Vorwoche gegen Lauchringen zunächst auf Torjäger Daniel Bächle verzichten, der mit Oberschenkelproblemen zunächst auf der Bank Platz nahm. Andi Leber und Michi Ebi fehlten ebenfalls, dafür kehrte Marius Zipfler zurück. Krüger hatte sich in der Vorwoche begeistert vom Engagement seiner Mannschaft gezeigt und forderte gegen den Absteiger aus Stetten den gleichen Einsatz.

Der SVN war von Beginn an gut in der Partie. Die personell angeschlagenen Gäste versuchten es zunächst spielerisch, mit gutem Passspiel aus der Defensive in die Spitze. Der SVN hielt in der Abwehr aber dicht und ließ nichts zu. Auf der anderen Seite hatten Marius Zipfler und Benni Weiler die große Chance zur Führung. Zipflers Schuss landete am Aluminium, Weilers Kopfballversuch scheiterte um Zentimeter. Die Gäste machten es unmittelbar vor der Pause nochmals spannend als Fuhrherr aus Abseitsposition traf. Der gute Schiri Ruppert sah genau hin und zählte den Treffer nicht.

Nach der Pause kam der SVN besser in Fahrt und erzwang zunehmend auch Torgelegenheiten. Nach einem Getümmel im Strafraum verhinderte Hochrheins Bachmann mit der Hand einen Treffer. Robert Villinger jagte den Ball vom Strafstoßpunkt zum 1:0 unter die Latte. Krüger brachte danach Daniel Bächle in den Sturm, der nochmals neue Akzente setzen konnte. Bächle hatte in der Folge die Chance, die Führung auszubauen. Nach Weilers Freistoß an den Pfosten konnte Bächle den Abpraller allerdings nicht gewinnbringend nutzen. Von den Gästen kam in der Folge nicht mehr viel. Der SVN konnte die Partie herunterspielen, ohne allerdings nochmals eigene Möglichkeiten auszuspielen.

Mit dem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten bleibt der SVN auf Kurs in Richtung Klassenerhalt und hat für die letzten sechs Spiele die beste Ausgangsposition von allen abstiegsbedrohten Teams. Am Samstag sind die Nöggenschwieler allerdings in Laufenburg beim Tabellenzweiten zu Gast. Gegen Laufenburg endete in der Hinrunde die gute Serie des SVN. Der SVN fährt dennoch mit großem Selbstbewusstsein nach Laufenburg. Der Aufstiegsaspirant hat zuletzt aber bewiesen, warum er zu Recht oben in der Tabelle steht, auch wenn sich die Elf von Trainer Waßmer zuletzt dem SC Lauchringen geschlagen geben musste. Für den SVN heißt es also vornehmlich Schaden zu begrenzen und mitzunehmen, was geht.

Aufstellung, Tore, Wechsel

(Bild: Quelle, Südkurier)