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Erste Mannschaft kommt in Fahrt

Die Erste Mannschaft von Trainer Mike Krüger kommt nach dem holprigen Saisonstart allmählich in Fahrt und macht mit dem Heimerfolg gegen die Laufenburger Reserve den dritten Sieg in Folge fest.

Personell steht Krüger derzeit, insbesondere durch die Unterstützung aus der Zweiten Mannschaft, ein breiter Kader zur Verfügung. Einzig Benni Weiler fehlt wegen seinen Leisten-Problemen seit längerer Zeit. Marius Schulz ist wie Marius Zipfler seit kurzem wieder am Studieren und Michael Ebi musste zuletzt wegen Schmerzen aussetzen. Ansonsten kann Krüger auf seine vertraute Stamm-Elf bauen, was sich in den letzten Spielen zunehmend bemerkbar machte.

Gegen den Aufsteiger aus Bad Säckingen dominierte der SVN das Spiel, brachte sich am Ende allerdings beinahe selbst um den Erfolg. Gegen den FC Hochrhein nutzte der SVN die wenigen Fehler der Gäste eiskalt aus und konnte unerwartet und vielleicht auch nicht unbedingt verdient mit 3:1 gewinnen. Gegen Laufenburg 2 hatte Krügers Team dagegen nur wenig Mühe. Gegen den phasenweise überforderten Tabellen-Vorletzten setzte sich der SVN völlig verdient mit 4:1 durch.

Das schwerste Programm hat der SVN hinter sich. Bis auf das Derby gegen Weilheim am 28.10. befinden sich die kommenden Gegner alle in Schlagdistanz. Die kleine Serie von 10 Punkten aus den letzten vier Spielen hat deutlich für Entspannung gesorgt. Auch wenn es schwer werden dürfte, den Erfolg der letzten Runde zu wiederholen, so befindet sich der SVN derzeit wieder auf einem guten Weg, sich an einem gesunden Platz im Mittelfeld festzumachen.

Erfolgreiches Jahr für die Erste – Rückblick Saison 2016/2017

Für die beiden Aktivmannschaften des SVN geht eine mehr als erfolgreiche Spielzeit zu Ende. Sowohl die Erste unter Leitung von Mike Krüger, als auch die Zweite von Simon Boll können die Saison auf einem starken 5. Tabellenplatz abschließen.

Mike Krüger haderte nach dem letzten Spiel dennoch ein wenig und zielte dabei auf die 6 Punkte ab, die der Tabellenzweite Schlüchttal lediglich mehr auf dem Konto hat. Vieles wäre möglich gewesen. Der SVN war nahe dran, sogar mehr zu schaffen, musste allerdings am Ende gegen die Spitzenteams Lehrgeld zahlen. Gegen den Dritten, Rheintal, hat der SVN ohnehin seit Jahren einen Dauerauftrag zur Abgabe der Punkte eingerichtet. Gegen Meister Geißlingen reichten zwei tolle Leistungen nicht aus. Gegen Murg zeigte der SVN auswärts eines der besten Spiele der gesamten Spielzeit und fertigte den Bezirksligaabsteiger sauber mit 0:3 ab. Zuhause revanchierten sich die Murger mit einem verdienten 0:2 Sieg. Gegen den FC Schlüchttal konnte man zuletzt ein wenig Revanche für die unglückliche Niederlage aus der Vorrunde üben und verdient mit 3:1 gewinnen.

Wichtiger als die Bigpoints war diesmal allerdings die Konstanz, insbesondere gegen die hinteren Tabellenplätze. Bis auf ein Unentschieden gegen Dettighofen konnte der SVN gegen die letzten vier Teams der Liga, alle Spiele gewinnen. Ohnehin musste sich der SVN lediglich dreimal gegen schlechter platzierte Mannschaften geschlagen geben. Nur gegen Berau, Weizen und Laufenburg reichte es jeweils in der Fremde nicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Ungewöhnlich zudem, dass der SVN in dieser Spielzeit sogar so etwas wie eine Serie hinlegen konnte. In der Rückrunde gelang es zweimal, vier Spiele in Folge zu gewinnen, am Anfang der Rückrunde und nun zum Schluss. Einen Einbruch, so dass man mal mehr als zwei Spiele in Folge verloren hätte, gab es dagegen nie. Auch gab es in keiner Partie einmal eine „Klatsche“. Früher gehörte es fast dazu, dass man hin und wieder mal richtig einen eingeschenkt bekommen hatte.  Das klassische 6:1 gegen Eggingen war eben eine Erfahrung, die in Nöggenschwiel jeder mal machen musste. In dieser Saison stelle sich das Ganze dagegen stets knapp dar. Einzig Rheintal, Weizen und Murg konnten mit mehr als einem Tor Unterschied gewinnen. Maximal drei Gegentore in einem Spiel kassierte der SVN insgesamt über die ganze Saison. Auf der anderen Seite schoss der SVN selbst auch nie mehr als drei Tore. Die knappen Ergebnisse sind allerdings ein Phänomen, dass die gesamte Liga betrifft. Das Feld rückt immer weiter zusammen. Die Abstände werden geringer und am Ende entscheiden Nuancen über Erfolg und Misserfolg.

Das Prunkstück und definitiv ein Garant für den Erfolg des SVN ist sicherlich die starke Defensivleistung. Für einige ungeduldige Zuschauer vielleicht unansehnlich, hat sich der SVN in dieser Spielzeit zu einem wahren Abwehrbollwerk entwickelt. Nicht umsonst lautete der Leitspruch zuletzt „Nichts riskieren… betonieren!!!“ 33 Gegentore aus 30 Spielen sind absoluter Spitzenwert, nicht nur in der eigenen Staffel. Mit ein Grund ist sicher, dass die Mannschaft mittlerweile aus einem breiten Stamm an „etatmäßigen“ Verteidigern schöpfen kann. Fällt einer aus, sind viele Optionen vorhanden, in der Abwehr umzubauen. Groß zum Umbau war Krüger allerdings meist gar nicht gezwungen. Die Stammverteidiger konnten allesamt zumindest zweidrittel der Spiele bestreiten. Robert Villinger stand sogar in allen Partien über die volle Spielzeit auf dem Feld. Zudem machte sich bemerkbar, dass der SVN mit Sven Karthan sicher einen der besten Torhüter der Region zwischen den Pfosten hat. Einige Male sicherte Karthan dem SVN durch starke Aktionen wichtige Punkte.

Dazu kommt eine wiedererstarkte Offensive, die zuletzt wieder regelmäßig zwei oder mehr Tore erzielen konnte. Daniel Bächle erlebt, trotz leichtem Verletzungspech, seinen dritten Frühling. Mit Benni Weiler, Maxi Lais und Marius Schulz hat der SVN hervorragende Techniker im Mittelfeld, die sich zuletzt von Partie zu Partie steigern konnten. Und mit Toni Faletta hat der SVN einen Neuzugang, der in den letzten Spielen eingeschlagen hat wie eine Granate. In fünf Partien erzielte Faletta vier Tore und war maßgeblich an einigen weiteren beteiligt. Mit 44 Treffern rangiert der SVN zwar sogar noch hinter den Absteigern Unteralpfen und Dettighofen, allerdings ist die geringe Torausbeute eben auch ein Resultat aus der gesamten Spielweise.

Für die nächste Saison will Krüger keine kleinen Brötchen mehr backen. Für ihn sind die Zeiten vorbei, in denen sich der SVN nur den Klassenerhalt als Saisonziel steckt. Krüger will da weiter machen wo aufgehört wurde und an den vorderen Plätzen dranbleiben. Der Kader bleibt weitestgehend erhalten. Bis auf Robert Villinger, der kürzer treten will und eine Pause einlegen wird, sind wohl alle weiter an Bord. Neuzugänge, insbesondere aus der Jugend, wird es allerdings wohl keine geben. Einzig Orhan Duygu, ein Kumpel von Toni Faletta, der bereits regelmäßig mittrainiert hat, wird wohl in der nächsten Spielzeit von Wutöschingen nach Nöggenschwiel wechseln.

Nach der Sommerpause geht es in der 1. Augustwoche mit dem Waldhaus Cup weiter. Bereits Mitte August geht die neue Runde dann schon wieder los. Die Atempause ist also mehr als kurz.

Die 1. Mannschaft bedankt sich bei allen Verantwortlichen, Zuschauern, insbesondere unseren treueseten Fans Finki, Rainer und Heiner, den Betreuern, Grillern, Wirten, den Spielerfrauen- und freundinnen und vor allem bei der 2. Mannschaft für die Unterstützung und das Engagement.

Unentschieden in Lauchringen

Die 1. Mannschaft bleibt mit einem Unentschieden gegen den SC Lauchringen weiterhin ungeschlagen nach der Winterpause, verpasst es aber, den fünften Sieg in Folge einzufahren.

Mike Krüger musste im Gegensatz zur Vorwoche auf Marius Zipfler verzichten. Benni Weiler war angeschlagen, lief allerdings zunächst trotzdem auf. Ansonsten konnte Krüger auf seine bewährte Formation bauen.

Bei den ersten heißen Temperaturen dieses Jahr, mit deutlich über 20 °C, taten sich beide Teams nicht leicht. Zudem sorgte der miserable Zustand des Lauchringer Platzes für zusätzliche Schwierigkeiten. Die Partie war in der Folge geprägt von Fehlpässen, und Ballverlusten. Die Hausherren waren zumeist die aktivere Mannschaft. Krüger hatte sich vorgenommen, die Lauchrigner kommen zu lassen und erst in der eigenen Hälfte zu attackieren. Die dicht gestaffelte Defensive des SVN ließ entsprechend nur wenig zu. Sven Karthan hatte keinen Ball abzuwehren, konnte sich bei hohen Flanken aber immer wieder auszeichnen. Im Vorwärtsspiel brachte der SVN dagegen ebenfalls nicht viel zustande. Zeno Zanotti hatte die Möglichkeit mit dem Kopf abzuschließen und Robert Villinger versuchte es mit einem Freistoß. Beide Torversuche stellten schon die Highlights des Nöggenschwieler Angriffsspiels dar.

Nach der Pause drückten die Gastgeber ein wenig mehr aufs Tempo, machten aber auch Räume auf, die der SVN zum Kontern nutzte. Die Vorstöße blieben allerdings allesamt ungenutzt. Die Hausherren dominierten den zweiten Durchgang, schafften es aber nicht zu Abschlüssen zu kommen die Sven Karthan in Bedrängnis gebracht hätten. Entsprechend blieb es beim standesgemäßen 0:0.

Das Unentschieden gegen Lauchringen war sicherlich eine der schwächsten Partien der letzten Wochen. Angesichts der Bedingungen zeigte sich Krüger allerdings durchaus zufrieden. Dennoch läuft der SVN derzeit ein wenig seiner Form hinterher. Die Mannschaft ist weit entfernt von dem was man in der Vergangenheit gezeigt hat und was auch der eigene Anspruch ist. Umso verwunderlicher, dass es dennoch gegen die derzeitigen Gegner zu reichen scheint.  Sicher, der defensiv geprägte Fußball ist nicht das, was viele sehen wollen, allerdings sprechen vier Spiele in Folge ohne Gegentor, eine deutliche Sprache.

Umso mehr darf man sich auf das kommende Match gegen den FC Schlüchttal freuen. Die Ühlinger haben derzeit eine Lauf, wie man ihn nur selten sieht. Seit dem Weggang von Ex-Coach Pepe Pavano läuft es bei den Schlüchttälern wie am Schnürchen. 10 Siege in Folge haben die Mannschaft von Nino Betz und Felix Blatter ganz nach oben befördert. Für den SVN ist das Nachholspiel die erste ganz große Belastungsprobe nach dem Winter. Man darf also gespannt sein.

Aufstellung und Wechsel

(Bild: Quelle; Badische Zeitung)

 

Erste setzt Siegesserie gegen Grießen fort

Die Erste Mannschaft setzt ihre Siegesserie im Heimspiel gegen den FC Grießen fort. Michael Ebis Treffer in der 1. Halbzeit genügt in einer eher schwachen Partie, um den vierten Sieg im vierten Spiel nach der Winterpause einzufahren.

Mike Krüger hatte die Qual der Wahl. 16 Mann standen dem Coach der Ersten zur Verfügung. Krüger nutzte die Möglichkeit um den angeschlagenen Sammy Kaiser zu schonen und brachte Stefan Jehle in der Innenverteidigung. Jehle stand nur wenige Minuten nach dem Anpfiff im Rampenlicht. Nach einem Foulspiel blutete Jehle stark aus einer Wunde an der Nase und konnte nur mit einem dicken Verband weiterspielen. Der SVN tat sich zu Beginn schwer. Ein ordentliches Spiel wollte nicht gelingen, obwohl die Gäste immer wieder Räume zum Kontern anboten. Zu viele Fehlpässe sorgten aber dafür, dass der SVN sich gute Möglichkeiten selbst zunichte machte. Die Gäste ließen den Ball gut laufen, blieben allerdings zumeist an der gut stehenden SVN-Defensive hängen. Sven Karthan hatte wenig zu tun. Für eine Schrecksekunde sorgte lediglich Grießens Maier, der einen Fehler nutze und den Ball an den Außenpfosten jagte. Aus dem Spiel heraus waren gefährliche Chancen beim SVN Mangelware. So sorgte wiederum eine Standardsituation für den Treffer. Michi Ebi verlängerte einen Freistoß von Weiler mit dem Kopf ins lange Eck.

Krüger stellte zur zweiten Hälfte geringfügig um. Der SVN geriet zunächst allerdings ein wenig ins Hintertreffen und brauchte einige Minuten um sich zu finden. Die Gäste kamen mit zwei Freistößen dem Ausgleich nahe. Grießens Asmus forderte Sven Karthan mit einem Flatterball eine Parade ab. Nur wenig später holte Karthan gleich zwei unmögliche Dinger raus. Zuerst parierte er erneut einen Asmus-Freistoß, eher er einen Kopfball von Gysel entschärfte. Beim SVN hatte Stefan Zanotti gleich zweimal die Entscheidung auf dem Fuß, ließ beide Gelegenheiten allerdings liegen. Die Gäste drängten auf den Ausgleich und machten zunehmend auf. Die Möglichkeiten beim SVN wurden häufiger, allerdings wurde erneut zu wenig aus den Gelegenheiten gemacht. Ohne Benni Weiler, der angeschlagen ausgewechselt wurde, fehlte es an Tempo und Präzision im Angriff. Der SVN verteidigte die Führung allerdings, ohne den Gästen nochmals Chancen anzubieten und sicherte sich zwar keinen glanzvollen, allerdings durchaus verdienten Sieg.

Krüger zeigte sich erneut nicht zufrieden. Gegen seinen Heimatverein wollte er diesmal unbedingt einen Sieg. Trotz der drei Punkte hatte Krüger aber mehr spielerische Klasse gefordert.

Nächsten Sonntag ist der SVN zu Gast in Lauchringen. Die Lauchringer hatten sich während der Runde von Trainer Thorsten Stockmann getrennt und werden seither von Spielertrainer Carmine Marinaro trainiert. Mit zuletzt zwei Siegen gegen zwei Abstiegskandidaten haben sich die Lauchringer ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschafft. Der SVN muss sich allerdings wieder steigern, wenn er seine Serie fortsetzen will. Drei Spiele ohne Gegentore täuschen ein wenig darüber hinweg, dass spielerisch zuletzt nur wenig Ansehnliches präsentiert wurde.

Aufstellung, Tore, Wechsel

(Bild: Quelle Südkurier)

 

6-Punkte-Wochenende für den SVN

Maximale Ausbeute für die Aktiven des SVN an diesem Wochenende. Die Zweite gewinnt ihren Rückrundenauftakt in Görwihl mit 2:0 und die Erste setzt die Erfolgsserie mit einem 3:0 Auswärtserfolg gegen den Tabellenzweiten Hochrhein fort.

Die Zweite, unter Führung von Coach Simon Boll, feiert gegen Schlusslicht Görwihl 2 durch zwei Tore von Matthias Ebner einen suveränen Einstand in die Rückrunde.

Mike Krüger konnte, wie die Wochen zuvor, annähernd aus dem Vollen schöpfen. Einzig Marius Zipfler fehlte im Gegensatz zur Vorwoche. Die Partie gestaltete sich auf dem holprigen Rasen in Stetten zunächst ausgeglichen. Die Hausherren versuchten es mit langen Bällen in die Spitze, was zumeist von der Nöggenschwieler  Defensive abgewehrt werden konnte. Sven Karthan, im Tor des SVN, sorgte mit einigen aufregenden Aktionen für Bluthochdruck beim Nöggenschwieler Anhang, fing sich allerdings dann schnell wieder und sorgte zunehmend für einen suveränen Rückhalt in der Abwehr des SVN. Auf der anderen Seite wurde anfangs Bächle in der Spitze gesucht, der gegen Hochrheins Abwehrchef Wehrle allerdings nur selten Platz hatte, sich durchzusetzen. Nach rund 20 Minuten sorgte dann eine Standardsituation für die Führung des SVN. Benni Weiler nutzte eine verunglückte Abwehraktion und nagelte den Ball unter die Latte. Nur kurz darauf hatte Bächle, nach schöner Vorlage von Weiler die Chance, auf 0:2 zu erhöhen, scheiterte aber an Hochrheins Keeper Kaltenbacher.

Nach dem Seitenwechsel brachte Krüger Stefan Zanotti und sorgte damit für zusätzlichen Offensivdrang. Der SVN nahm die Partie nun zunehmend in die Hand und erspielte sich einige Möglichkeiten, die Führung nach oben zu schrauben. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff versuchte es Bächle über die linke Seite und erwischte Hochrheins Schlussmann auf dem falschen Fuß. Sein platzierter, aber durchaus haltbarer Schuss fuhr zum 0:2 ein. Von den Gastgebern kam nur noch wenig. Der SVN stand nun sicher und ließ keine Chancen mehr zu. Das was doch bis in Strafraumnähe durchkam, wurde von Keeper Karthan weggepflückt. In der Offensive wurden die Räume größer. Nach rund 65 Minuten schickte Weiler Bächle auf die Reise. Der marschierte aus leicht Abseitsverdächtiger Position alleine aufs gegnerische Tor und überlupfte Kaltenbacher zum 0:3. Die Gastgeber gaben sich danach weitestgehend auf. Der SVN hatte gute Möglichkeiten, die Führung zu erhöhen. der eingewechselte Zeno Zanotti scheiterte alleinstehend am Torwart und Matthias Leber jagte den Ball aus hervorragender Position über die Latte.

Krügers Spielern war die Anstrengung nach dem Spiel anzumerken. Das klare Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass der SVN zumindest über eine Stunde lang alles investieren musste, um zum Erfolg zu finden. Nach dem mauen Auftritt gegen Berau zeigte die Erste allerdings wieder einen deutlichen Anstieg. Spielerisch hängt die Mannschaft den Ansprüchen von Krüger noch weit hinterher. Auf dem schwer bespielbaren Rasen in Stetten reichen allerdings die gewohnten Tugenden, um den Dreier mitzunehmen.

Nächste Woche ist der FC Grießen zu Gast in Nöggenschwiel. Die Klettgauer kommen nach der Winterpause noch nicht richtig in Fahrt und müssen mit ihren 22 Punkten den Blick in Richtung Abstiegsränge lenken, zumal die vermeintlich abgeschlagen gedachten Aufsteiger nach der Winterpause das Punkten wieder entdeckt haben. Für den SVN wird wichtig sein, den Schwung und die Euphorie mitzunehmen und über den Einsatz und die Leidenschaft zum Erfolg zu kommen.

Die Zweite hat spielfrei am Wochenende und tritt erst am 08.04.17 wieder in Unteralpfen an.

Aufstellung, Tore, Wechsel bei der Ersten

Aufstellung, Tore, Wechsel bei der Zweiten

(Bild: Quelle Südkurier)